Mittwoch, 8. April 2009

fortsaetzung

fortsaetzung (die schrift kann ich irgendwie nicht aendern - muss wohl ein fehler sein...):
an meinem zweiten tag sass ich also nur vor dem pc, hab gelesen oder essen gemacht weil es draussen ununterbrochen geregnet hatte. ich nutzte eine kurze regenpause um nochmal kurz durch die stadt zu schlendern was zur folge hatte das ich die naechste halbe stunde von vordach zu vordach rennen musste um nicht nass zu werden.
leider war der abfahrtstag von byron bay genauso verregnet und so konnte ich auch an diesem tag trotz 3 stuendiger verspaetung des busses (autopanne) nicht mehr viel in der stadt machen.
3 stunden zu spaet ging es dann also nach surfers paradise. dort angekommen erst einmal in mein hostel. ich legte schnell meine sachen ab und erkundete die stadt und den strand. schnell stellte sich herraus das surfers keine wirklichen attraktionen zu bieten hatte (ausser party, party und nochmals party) und letzteres macht ohne kleingeld bekanntlich ja auch keinen spass. also buchte ich meinen bus nach brisbane im internetcafe fuer den naechsten tag und auch schonmal ein nettes kleines hostel, ging zurueck zu meinem zu hause fuer diesen abend und kam mit ein paar hollaendern ins gespraech. spaeter ging es dann auch bald ins bett.am naechsten morgen musste ich wegen der flut in new south wales (habt ihr vllt in den nachrichten gesehen) dann ganze 4 stunden auf meinen bus warten und nach einer reibungslosen fahrt erreichte ich 4 stunden spaeter mein hostel. dort kam ich dann auch gleich mit den leuten ins gespraech und nahm mir vor am naechsten tag in den botanischen garten zu gehen und die stadt an zu sehen. als ich dann um 8 uhr 30 aufwachte hoerte ich das es wieder in stroemen regnete und legte mich wieder ins bett. als es dann um 12 uhr immer noch nicht besser war ging ich in die kueche und machte mir mein fruehstueck. danach setzte ich mich zu den anderen hostelgaesten die genau wie ich im hostel gefangen waren bis es zu regnen aufhoeren sollte. gemeinsam schlugen wir mit spielen, gespraechen, reisegeschichten und dem fernsehen den rest des tages rum, denn es sollte bis zu letzt nicht aufhoeren zu regnen. und das ganze hatte auch einen grund.
als ich im hostel eincheckte erklaerte mir meine hostelmutter das ich bitte darauf achten sollte immer alle wasserhaehne sofort anch verbrauch zu zudrehen und das ich mein duschen auf 2 minuten zu beschraenken haette. sie sagte mir das brisbane sich seit ueber 500 tagen in einer duerre befaende und das nur noch sehr beschraenkte wasservorraete vorhanden seien.

...ueber 560 tage lang kein regen und dann faengt es ausgerechnet an wenn ich in die stadt komme...
na ja, nach dem regentag beschloss ich in brisbane meinen aufenthalt noch einmal um 2 tage zu verlaengern und da das wetter am naechsten tag nach einem kurzen regeschauer besser war, machte ich mich auf die stadt zu erkunden. da brisbanes stadt wirklich nicht sooo atemberaubende sehenswuerdigkeiten hat machte ich mich auf den weg in den botanischen garten, der tatsaechlich ganz huebsch war.danach schlenderte ich noch ein wenig in der stadt umher und machte mich dann am spaeten nachmittag auf den heimweg.abends redeten nathalie (eine londonerin) stephan (ein berliner), simon(ein brite der seit 10 jahren in australien lebt) und ich noch lange ueber dies und das und stephan und simon rieten mir am naechsten tag ins "lone pine koala sanctury" zu fahren. da ich mir an diesem tag noch nichts vorgenommen hatte machte ich mich auch morgens gleich auf den weg. im lone pine konnte man dann koalas anschauen, streicheln und auch (natuerlich alles unter anleitung) einen auf den arm nehmen,kaenguruhs per hand fuettern, durch ihren kaefig laufen und sie streicheln, mit emos konnte man das auch machen aber die voegel sind ein wenig merkwuerdig, so dass sich niemand so richtig getraut hat (die federn fuehlen sich an wie stroh).wombats gabs auch zu bestaunen und echidnas und viele wilde papageien, eine hunde-schaf-show und zwei krokodile.Abends kam ich dann aus dem sanctuary wieder ins hostel und begegnete gerade noch den leuten aus dem hostel die ins eintrittsfreie casino wollten (nicht unbedingt um zu spielen, sondern um sich das vor allem mal anzuschauen). sie warteten kurz auf mich und dann ging es auch schon los. das casino war dann nicht soo spannend, aber trotzdem war es erstaunlich wie unglaublich viel geld da verbrannt wird. an einem rollettisch setze ein typ einfach mal 200 dollar auf gruen und hatte die dann nach wenigen sekunden auch verloren... einfach unglaublich wenn man sich vorstellt wie viel geld da pro minute verloren wird.
am naechsten morgen bin ich dan nmit dem bus nach hervey bay, von wo man dann nach fraser island aufbrechen kann. fraser ist eines der top 5 must see in australien, eine insel voller regenwald und trinkwasser, die nur aus sand besteht. das heisst der regenwald waechst dort auf sand und das ist wohl einmalig in der welt. ausserdem hat fraser auch eine relativ grosse wilde dingopopulation und so beschloss ich eine tagestour dorthin zu machen. morgens um 7 wurde ich abgeholt, dann ging es zur faehre und von da aus zur insel wo wir dann in einem allradgelaendebus quer durch die insel fuhren. unterwegs machten wir noch einen 30minuetigen trip durch den regenwald und den rest des tages besuchten wir verschiedene sehenswurdigkeiten der insel.
kurz vor dem mittagessen gabs dann auch den ersten wilden dingo zu sehen und nach dem mittagessen ging es dann noch zum lake mckenzie, einem wirklich paradiesischem see. das wasser ist unheimlich klar und es gibt dort nur ein paar kleine fische, keine krokodile oder andere gefaehrliche sachen. da das wasser den gleichen ph wert hat wie unsere haut fuehlt sich das ganze auch noch unglaublich schoen an und ich dachte zuerst unser guide spinnt als er das meinte, aber ich habe noch nie in weicherem wasser gebadet!
um 6, ein paar wilde dingos und zum schluss noch wilde kaenguruhs (diegabs dann aber erst auf dem fetsland wieder zu sehen) spaeter war ich dann wieder im hostel von wo ich meinen bus nach bundaberg buchte. da bin ich im moment in einem kleinen internetcafe. die stadt war soweit ein reinfall. hier ist ueberhaupt nichts los, der im lonely planet schoen beschriebene botanische garten mit eigenem kostenlosen zoo exestiert seit ein paar jahren nicht mehr. leider hatte ich davon erst gehoert als ich die fast 3 kilometer dorthin schon fast gelaufen war...
mein hostel war eher ein gefaengnis als ein hostel udn von gastfreundschaft keine spur. in einer stunde gehts dann in den bus in richtung rockhampton und meine naechste station danach wird entweder makaay oder arlie beach - mal sehen.
ich hoffe ich kann regelmaessiger schreiben, dann mus ich mir auch nicht immer solche romane am stueck aus den fingern saugen ;)
liebe gruesse, bis zum naechsten eintrag
patti

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